Therapie selbst zahlen — was es wirklich bedeutet
Therapie selbst zahlen. Für viele klingt das erst einmal nach Nachteil — nach etwas, das man tut, weil es keinen Kassenplatz gab. Ich möchte das umdrehen. Nicht aus Verkaufsabsicht, sondern weil ich seit Jahren erlebe, dass Menschen ganz bewusst privat zahlen. Auch solche, die einen Kassenplatz bekommen könnten.
Warum tun sie das?
Was Sie alles nicht brauchen
Keine Überweisung. Keine Diagnose, die erst gestellt werden muss, damit jemand zahlt. Kein Antragsverfahren, kein Gutachter, der über Ihre Geschichte entscheidet, ohne Sie je gesehen zu haben. Sie rufen an, wir lernen uns kennen, wir beginnen. Das ist der ganze Prozess.
Niemand liest mit
Das ist der Punkt, der vielen erst spät bewusst wird: Eine kassenfinanzierte Psychotherapie beginnt mit einer Diagnose — und die landet in Ihrer Krankenakte. Bei späteren Anträgen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine private Krankenversicherung oder bei der Verbeamtung kann genau danach gefragt werden.
Wenn Sie selbst zahlen, gibt es diesen Eintrag nicht. Was Sie hier besprechen, bleibt zwischen uns. Keine Kasse, kein Gutachter, keine Akte. Für manche Menschen ist das kein Detail, sondern der eigentliche Grund.
Zeit ist nicht neutral
Auf einen Kassenplatz wartet man in Köln oft Monate. Eine Beziehungskrise wartet nicht. Eine Erschöpfung wartet nicht. Manchmal entscheidet sich in diesen Monaten mehr, als einem lieb ist. Bei mir beginnen wir in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen — nicht, weil ich zaubern kann, sondern weil keine Bürokratie zwischen Ihnen und dem ersten Termin steht.
Was eine Sitzung kostet
Einzeltherapie: 100 € für 60 Minuten. Paartherapie: 140 € für 60 Minuten, 180 € für 90 Minuten. Familientherapie: 180 € für 90 Minuten. Keine versteckten Kosten, keine Pakete, die Sie binden. Alle Details finden Sie auf meiner Kosten-Seite und auf der Seite Psychotherapie für Selbstzahler.
Eine ehrliche Einschränkung
Therapie kostet Geld, und das ist für viele Menschen eine echte Hürde. Das will ich nicht kleinreden. Was ich Ihnen zusagen kann: Wir gehen mit Ihrer Zeit so sorgfältig um wie mit Ihrem Geld. Es gibt bei mir kein Stundenkontingent, das künstlich verlängert — und keines, das künstlich begrenzt. Manche kommen drei Mal. Manche ein Jahr. Sie entscheiden.
Der erste Schritt kostet nichts.
Ein Kennenlern-Telefonat, 15 Minuten, unverbindlich. Danach wissen Sie, ob es passt — und was auf Sie zukommt.
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