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Paartherapie · Eltern werden · Lesedauer ca. 4 Min.

Eltern geworden — und als Paar verloren gegangen

Zwei Sessel im Praxisraum von Petra Brookland in Köln-Nippes

Sie haben sich dieses Kind gewünscht. Und jetzt liegen Sie nachts wach und fragen sich, was aus Ihnen beiden geworden ist.

Die Gespräche drehen sich um Schlaf, Windeln und wer wann dran ist. Berührungen sind selten geworden. Ein falscher Ton genügt, und es kracht. Dazwischen diese stille Rechnung: Wer macht mehr? Wer darf müde sein?

Darüber spricht kaum jemand. Dabei geht es sehr vielen Paaren so.

Aus zwei werden drei, und alles verschiebt sich

Ein Kind verändert nicht nur den Alltag. Es verändert, wer Sie füreinander sind. Aus Geliebten werden Kollegen in einem Betrieb, der rund um die Uhr läuft.

Oft erlebt einer von beiden die Nähe zum Kind so dicht, dass für den Partner wenig Raum bleibt. Der andere steht daneben, will helfen, macht es scheinbar falsch und zieht sich zurück. Der eine fühlt sich alleingelassen, der andere ausgeschlossen. Beide haben recht.

Was das Kind in Ihnen wachruft

Eltern zu werden rührt an die eigene Kindheit. Plötzlich hören Sie sich Sätze sagen, die Sie von Ihrer Mutter kennen. Oder Sie schwören sich, es ganz anders zu machen als Ihr Vater — und merken, wie viel Kraft das kostet.

Jeder von Ihnen bringt ein Bild davon mit, was eine Familie ist. Wer sich kümmert. Wer zurücksteckt. Wie man streitet und ob überhaupt. Diese Bilder waren vorher unsichtbar. Jetzt stoßen sie aufeinander, und zwar in einer Zeit, in der Sie beide zu wenig schlafen.

Kein Wunder, dass es dann nicht mehr um die Sache geht. Erschöpfte Menschen reagieren aus ihrer verletzlichsten Stelle.

Was bei mir geschieht

Zuerst einmal: Sie dürfen hier sagen, wie es wirklich ist. Auch das, wofür Sie sich schämen. Dass Sie Ihr altes Leben vermissen. Dass Sie sich manchmal fremd sind.

Dann schauen wir, was jeder von Ihnen gerade braucht und nicht bekommt. Woher Ihre Vorstellungen von Familie stammen. Und wie Sie wieder ein Paar sein können — nicht statt Eltern, sondern daneben.

Das beginnt oft mit etwas Kleinem. Mit einer Viertelstunde, in der Sie einander zuhören, ohne dass es um das Kind geht.

Wie ich mit Paaren arbeite, was eine Sitzung kostet und wie der erste Schritt aussieht, steht auf der Seite Paartherapie in Köln.

Häufige Fragen

Ist es normal, dass wir uns seit der Geburt so oft streiten?

Ja. Die erste Zeit mit Kind gehört für viele Paare zu den anstrengendsten überhaupt. Das sagt nichts darüber, ob Sie zusammenpassen. Es sagt, dass Sie beide an Ihrer Grenze sind.

Sollten wir nicht warten, bis das Kind größer ist?

Viele warten, und in der Zwischenzeit wächst die Entfernung. Ein paar Gespräche jetzt können verhindern, dass sich Enttäuschung über Jahre festsetzt.

Wir haben kaum Zeit. Wie oft müssten wir kommen?

Die meisten Paare kommen alle zwei bis drei Wochen. Wir richten uns nach dem, was für Sie machbar ist.

Sie wissen nicht, ob Paartherapie für Sie überhaupt das Richtige ist?

Rufen Sie mich einfach an. In einem kostenlosen, unverbindlichen 15-Minuten-Gespräch schildern Sie mir kurz, worum es geht. Danach wissen Sie, ob ein Gespräch mit mir sinnvoll sein könnte.

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